Evaluation von Seminaren der Erwachsenenbildung

Jedes Seminar steht und fällt mit seinen Inhalten. Die angekündigten Inhalte müssen auch tatsächlich vermittelt werden, die ver­sprochenen Ziele dürfen im Verlauf des Seminars nicht aus den Augen ver­loren werden. Daher sind »Inhaltliche Sorgfalt und Zielbezogenheit« ein erstes wichtiges Kriterium bei der Seminarbewertung. Nachwievor geht es in Weiterbildungsseminaren natürlich darum, fachliche Kenntnisse und Fertigkeiten zu erwerben, was in den beiden Kriterien »Gezielte Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten« sowie »Coaching beim Wissens- und Fertigkeitserwerb« entsprechend zu Buche schlägt. Mit diesen drei Kriterien wird der eher als traditionell zu bezeichnende Anteil eines Seminars beurteilt -wir nennen dieses Beurtei­ lungsfeld kurz »Wissensvermittlung«.

Das problemorientierte Konzept zum Lehren und Lernen bildet die Grundlage für drei weitere Beurteilungskriterien: »Chance zur Eigenaktivität der Teilnehmer - Integration authentischer Problemsituationen - Einbau kooperativer Lernphasen«. Mit diesen Kriterien soll vor allem das Potential eines Seminars erfaßt werden, den heute so wichtig gewordenen Anspruch nach Anwendungsorientierung im Lehr-Lerngeschehen zu erfüllen. Damit steht dem eher traditionell gestalteten Seminaranteil ein neues Beurteilungsfeld gegenüber, das wir als »Problemorientierung« bezeichnen.

Bleiben noch die Medien, die wohl in keinem Seminar fehlen, zumindest was traditionelle Medien wie Flip­chart, Overheadprojektor und Textma­terial betrifft. Das Kriterium »Hilfrei­cher Einsatz traditioneller Medien« wird diesem Umstand gerecht. Bei Multi­media, Internet und anderen neuen Medien ist es allerdings auch an der Zeit, Seminare danach zu beurteilen, ob und wie sie mit den neuen technologischen Möglichkeiten umgehen. Dazu dient das Kriterium »Kreativer Einsatz neuer Medien«. Zu den Beurteilungsfeldern Wissensvermittlung und Problemorientierung gesellt sich also noch der »Medieneinsatz«.
Der neue Kriterienkatalog ist so konzipiert, daß die Wissensvermittlung 35%, die Problemorientierung 45% und der Medieneinsatz 20% der Gesamtbewertung eines Seminars aus­ machen. Also: Auf die Problemorientierung kommt es an!

 

 

Evaluation durch AdvoCoach

Die Evaluation von Seminaren von Erwachsenen ist anspruchsvoll. Dabei geht es nicht um "Tips" und "Tricks", sondern nachhaltiges Erlenen von Techniken, um ansschließend selbständig die entsprechenden Herausforderungen fachlich, methodisch und sozial zu beherrschen. Daran sind unsere Seminare, im Gegensatz zu dem unserer Konkurrenz, ausgerichtet.

Dies ist gerade bei Anwälten besonders heikel, da sie intellektuell sehr anspruchsvoll sind. Dem werden wir als Branchenspeuialisten gerecht. Immer wieder kommen Kanzleien auf uns zu, die vorher mit Trainern gearbeitet haben, die zwar ihr Thema beherrschten, aber jeglichen Bezug zum Anwaltsberuf vermissen liessen.  

Zugleich muss methodisch sauber gearbeitet werden. Daher sind Powerpoint-Präsentation bei unseren Seminaren Handouts, nicht Intrument zum Erlernen. Wir stellen vielmehr die Situationen nach, in denen Anwälte sich heute bewegen, ud die sie beherrschen müssen.

Und schließlich muss die Lernbereitschaft und -fähigkeit oftmals erst hergestellt werden, da die Anwälte laufend durch Handy, Notebook etc. abgelenkt sein können, und die Arbeit am Mandat vorziehen können. Wir sichern dies durch gut Lernkontrakte ab.

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